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Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 05. Oktober 2009 um 15:50 Uhr

 

Call of Duty: Modern Warfare 2 Vorschau

Call of Duty: Modern Warfare 2 - Vorschau, plus Neue Screenshots



Wenn die Pflicht ruft, sind emsige PC-Games-Redakteure nicht weit - vor allem, wenn es um die Enthüllung eines Call of Duty 4: Modern Warfare (dt.)-Nachfolgers geht. "Hä?", mögen jetzt manche denken, "hat das Teil nicht schon einen Nachfolger?" Die Antwort darauf ist nicht so einfach, aber seien Sie beruhigt, bei der Call of Duty-Serie darf man schon mal ins Schleudern kommen. Verschiedene Entwickler, unterschiedliche Namenskonventionen und jetzt auch noch der Verzicht auf den Namenszusatz "Call of Duty" - die Zusammenhänge sind verwirrend, aber schnell erklärt: Modern Warfare 2 ist der direkte Nachfolger von Call of Duty 4: Modern Warfare (dt.) und kommt aus dem Hause Infinity Ward. Das Spiel hat außer dem Publisher nichts mit Treyarchs fünftem Serienteil, Call of Duty: World at War (dt.), gemein. Rein logisch handelt es sich also um das sechste Call of Duty, trotzdem aber um den Nachfolger von Teil 4. So, jetzt alles klar? Dann kann's ja losgehen ...

Anders als in Modern Warfare gelangen Sie in Modern Warfare 2 auch mal motorisiert zum Ziel. Eine Schneemobilfahrt gibt es sicher, weitere Vehikel sind bislang nicht bestätigt.

Anders als in Modern Warfare gelangen Sie in Modern Warfare 2 auch mal motorisiert zum Ziel. Eine Schneemobilfahrt gibt es sicher, weitere Vehikel sind bislang nicht bestätigt. [Quelle: siehe Bildergalerie]

Wir sitzen im Haus der Gegenwart in München vor einem riesigen TV-Schirm. Neben uns mit einem Gamepad in der Hand: der Community Manager von Infinity Ward, Robert Bowling. In freudiger Erwartung starren wir auf das Geschehen auf dem Monitor und damit auf eine der heißesten Fortsetzungen der Computerspielgeschichte. Der Ladebalken verschwindet. An seine Stelle tritt ein wundervolles Schneepanorama, das den Raum um uns sofort 10 °C kälter wirken lässt. Die Kamera schwenkt zur Seite und wir stellen fest, dass wir auf einem nur wenige Zentimeter breiten Absatz an einer eisbedeckten Felswand stehen. Unter uns: viel Nichts - zumindest verdeckt ein trübes Schneegestöber die Sicht auf den Grund. Wenn wir Höhenangst hätten, würde uns genau in diesem Moment tierisch die Muffe gehen. Doch auch so erweckt der Anblick ein mulmiges Gefühl. Nicht nur wegen des immens großen Bildschirms, den die Xbox 360 mit Spielszenen befeuert, nein, auch die lupenreine Optik und die atmosphärische Beschallung tragen ihren Teil dazu bei, dass wir uns schon nach Sekunden mitten ins Geschehen hineingezogen fühlen. Und das, ob-wohl das Spiel noch nicht einmal richtig begonnen hat. Famos!

Die Kamera bewegt sich weiter, eine zweite Gestalt, wie wir im Schneetarnanzug, taucht im Bild auf. Als sich das Fadenkreuz der Figur nähert, beantwortet eine Texteinblendung die aufkeimende Frage, wer dieser Kerl wohl sei. Es ist John "Soap" MacTavish, eine der Hauptfiguren von Call of Duty 4: Modern Warfare (dt.). Seit den Geschehnissen im Vorgänger ist er sogar im Rang aufgestiegen: Neben seinem Namen prangt nun ein "Captain" statt wie vorher ein "Sergeant". Der Präsentator erklärt uns, dass Modern Warfare 2 nahtlos an seinen Vorgänger anschließt, nur übernehmen die Spieler nicht die Kontrolle über Soap, jetzt Leiter des Sondereinsatzkommandos Taskforce 141, sondern lenken einen seiner Untergebenen: Garry "Roach" Sanders. Wie wir später erfahren, soll das aber bei Weitem nicht die einzige Hauptfigur bleiben. Um die opulente Geschichte auch richtig erzählen zu können, will man die Spieler mit mehreren Charakterwechseln konfrontieren. Auf die Frage, ob das ähnlich verwirrend ausfallen wird wie im Vorgänger, erhielten wir aber nur ein "Es wird anders ... und unerwartet." Aha.

Call of Duty: Modern Warfare 2-Screenshot (3)

Call of Duty: Modern Warfare 2-Screenshot (3) [Quelle: siehe Bildergalerie]

Wir hangeln uns weiter den Absatz entlang, immer dicht hinter unserem Vorgesetzten. Vor einer Steilwand, an der es offensichtlich nicht mehr weitergeht, bleibt er kurz stehen, zieht zwei Eisgeräte aus dem Gepäck und rammt diese speziellen Eispickel in den zugefrorenen Berg. Wir lassen ihm etwas Vorsprung und folgen dann in sicherem Abstand. Ha, "sicher" - was ist an einem windigen Eishang schon sicher? Und prompt wird's haarig. Ein Kampfjet düst in extremem Tiefflug über unsere Köpfe hinweg; die damit einhergehende Erschütterung erfasst das Eis. Sofort durchziehen Sprünge die vorher massiv wirkende Schicht gefrorenen Wassers. MacTavishs Kletterhilfen lösen sich und er rutscht ein paar Meter nach unten. Im letzten Moment krallt sich unser Vorgesetzter mit Steigeisen und Eispickeln in den Hang, um nicht gänzlich den Abflug zu machen. Das wäre beinahe ins Auge gegangen. Oben auf dem Hügel angekommen, setzen wir unseren Marsch fort, doch der Schneespaziergang stoppt kurz darauf an einem weiteren Hindernis: Eine Schlucht versperrt uns den Weg, knapp drei Meter breit und wir wollen gar nicht so genau wissen, wie tief.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 05. Oktober 2009 um 15:52 Uhr
 

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